DIE LMS PITZTAL

Norbert Sailer | Leiter der LMS Pitztal

Von Anbeginn meiner Lebensgestaltung im Pitztal bin ich mit der  Musikschule und dem kulturellen Umfeld sehr stark in Berührung gekommen. Die positive Stimmung durfte ich zuerst als Schüler, ab 2003 als Lehrer und ab 2011 als Leiter erfahren.  Rückblickend betrachtet wurde vieles geschafft und viele Stolpersteine überwunden, und so hat  die Musikschule ihren Platz in der Gesellschaft gefunden. Dafür darf ich stellvertretend allen Verantwortlichen, allen voran dem Vorsitzenden des Musikschulbeirates Bgm. Rupert Hosp einen großen Dank aussprechen.  Die Beschäftigung mit Musik und das Erlernen eines Instrumentes zählen zu den wertvollsten Gütern der Gesellschaft, in einer immer schneller werdenden  und hochtechnologisch geprägten Zeit. Damit Musikschulunterricht zum einen breiten Bevölkerungskreisen zugänglich gemacht und andererseits die Förderung der Begabten gut gelingen kann, braucht es viele Zahnrädchen. Diese Zahnrädchen arbeiten an unserer Musikschule im hohen Maße zusammen und sorgen so für einen reibungslosen Betrieb. Dafür darf ich mich bei allen Schülerinnen und Schülern, bei allen Eltern und bei allen Lehrerinnen und Lehrern der LMS Pitztal bedanken.

30 JAHRE MUSIKSCHULE (IM) PITZTAL

Bgm. Rupert Hosp | Vorsitzender des Musikschulbeirates

– eine Erfolgsgeschichte von den bescheidenen Anfängen bis heute. Die Gründung der Landesmusikschule Pitztal geht zurück auf eine Initiative der vier Pitztaler Gemeinden anlässlich des Tiroler Gedenkjahres 1984. Bis zur Übernahme ins Tiroler Musikschulwerk mit September 1995 wurde sie als Verein geführt. Auch der Pitztalchor ging aus der Musikschule hervor und verselbständigte sich dann im Jahre 1986.    

Die Musikschule hat sich im Laufe dieser dreißig Jahre zu einem der wichtigsten Kulturträger des Tales entwickelt. Mit ihren vielen Initiativen wird sie von allen im Tal gut angenommen und ist aus dem kulturellen Talgeschehen nicht mehr wegzudenken. Respekt verdienen all jene, die zum „Gelingen dieses Werkes“ beigetragen haben und den Mut und den Weitblick für die Verwirklichung und den Erhalt dieser sinnvollen und zukunftsweisenden Einrichtung hatten. Die Beschäftigung mit der Musik ist nicht nur eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, sie ist auch Nahrung für die menschliche Seele – gleichermaßen für Jung und Alt.

Die Gemeindebeiträge für die Musikschule sind eine gut angelegte Investition für die Zukunft. Dank gebührt auch allen Eltern, die ihren Kindern den Besuch der Musikschule ermöglichen.